Der Inhalt

Autorenvita Ralph Westerhoff

Potrait des Autoren Ralph WesterhoffRalph Westerhoff, geboren 1964 in Thuine (Kreis Emsland), absolvierte ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Freiburg, München und Hagen. Ralph Westerhoff lebt als Jurist und Dozent mit seiner Familie in Hilden in der Nähe von Düsseldorf.

Die Motivation, Romane zu schreiben, entspricht dem Sujet seiner Bücher. Es geht um Menschen, die sich in einer Grenzsituation befinden. Menschen, denen – oft ohne eigenes Verschulden – ihre gewohnte Ordnung abhanden kommt. Menschen, die deshalb kämpfen müssen. Für sich. Für andere. Um zu überleben. Die Faszination, die solche Charaktere und ihre Schicksale ausüben, veranlasst den Autor Ralph Westerhoff, ihre Geschichte zu erzählen. Geschichten, die deutlich machen, wie fragil unsere Existenz ist, gleich wie sicher wir sie empfinden. Geschichten, die aber auch zeigen, dass sich uns das Glück in verschiedenen, oftmals überraschenden Gesichtern offenbart.

Ralph Westerhoff zur Lesung in Berlin

Am Mittwoch, 1. Februar 2012

Ab 20.00 Uhr in der FC Magnetbar

Veteranenstraße 26
10119 Berlin

Donnerstag, 2. Februar 2012

Ab 20.00 Uhr im Gatts Wein-Café

Grainauer Straße 11
10777 Berlin

Veröffentlichungen

  • Buchcover:

    Buchtitel:
    Kalte Fluten
    Genre:
    Küsten Krimi
    Verlag:
    emons Verlag
    ISBN:
    978-3-89705-850-7
    Erscheinungsdatum:
    13. Oktober 2011
    Inhalt:

    Wiebke Sollich ist am Ziel ihrer beruflichen Träume: Endlich wird sie als Kommissarin der Rostocker Kripo verantwortlich ermitteln. Aber gleich der erste Fall verlangt ihr alles ab. Ein Serienmörder zieht eine blutige Spur durch die Stadt. Aber er tötet nicht willkürlich, sondern ausschließlich Menschen, die Schuld auf sich geladen haben – und die Rostocker finden das gerecht. Doch dann gerät sie selbst ins Visier des Mörders. Denn Strafe muss sein ...

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"Kalte Fluten" rezensiert von der Schweriner Volkszeitung

Strafe muss sein: Ralph Westerhoff taucht ab in den Drogensumpf

Ein Serienmörder zieht durch Rostock. Seine Motivation: Er tötet nicht willkürlich, er tötet vielmehr, um diejenigen zu bestrafen, die es verdient haben. Auf eine perfide Art führt er seinen Opfern vor Augen, dass deren Sünden nicht ohne Folgen bleiben dürfen. Er ermordet sie grauenvoll. Das Schockierende: Der Täter findet damit Anklang unter der Rostocker Bevölkerung. Doch Kommissarin Wiebke Sollich ist dem Unbekannten auf der Spur. Es ist ihr erster Fall, mit dem sie sich bei der Kripo Rostock beweisen kann. Dabei gerät sie selbst in das Visier des Mörders. Denn auch Wiebke hat ein dunkles Geheimnis und muss bestraft werden.

“Kalte Fluten” heißt der Debütroman von Ralph Westerhoff, der im Emons Verlag erschienen ist. Er ist ein richtiger Rostock-Krimi, der alle abgründigen Facetten der Kriminalität erläutert: Das Morden bildet nur den Gipfel des eisigen Berges, der sich auf Drogenhandel, Prostitution und wirtschaftlichen Delikten aufbaut. Westerhoff führt seine Charaktere an Grenzsituationen heran, steuert ihr Schicksal in ungeahnte Bahnen und erläutert, dass das menschliche Dasein oftmals zerbrechlich erscheint. Das spürt auch die Protagonistin Sollich, die auf einem dünnen Drahtseil zwischen Glück und Verderben balanciert.

Westerhoff nimmt seine Leser mit auf einen Rundgang durch die Hansestadt, führt sie an verlassene Orte und hinein in das Rostocker Alltagsleben. Dabei verknüpft er autobiografische Merkmale mit fiktiven Elementen. So verfügen zwei der Romanfiguren über wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Kenntnisse - beides Fächer, die Westerhoff selbst studiert hat. Gleichzeitig betont der Autor, dass alle Inhalte des Krimis frei erfunden sind. Dennoch: Der Roman bedient sich interessanter Charaktere und einer spannenden und bis ins Detail perfekt inszenierten Handlung, eingebettet in ein küstenhaftes Ambiente, bestehend aus frischem Ostseewind und “kalten Fluten”. Besonders Krimi-Liebhaber werden an dem Buch ihre Freude haben, denn der Nervenkitzel ist garantiert.

Eine Rezension der Schweriner Volkszeitung vom 19. Oktober 2011