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Midleifcrisis: Als meine Frau mich hinauswarf und ich mit 117 anderen schlief

Midleifcrisis von Leif lasse Andersson

Leif Lasse Andersson / Riva Verlag / Roman / Februar, 2013 / Buch

Gar nicht so einfach, eine Frau zum Lieben zu finden. Oder wenigstens ein paar Frauen zum Vögeln! Leif Lasse Andersson, nach zehn Jahren Ehe ein wenig aus der Übung gekommen, irrt als frisch getrennter Single durch die Flirtbörsen des Internets und stellt fest, dass der Weg in die Herzen und Betten der Frauen kein leichter ist. Dummerweise muss er auch noch damit klarkommen, dass in ihm zwei völlig gegensätzliche Persönlichkeiten wohnen: der sex- hungrige Macho und ein kleiner Junge, der sich nach Liebe sehnt. Mit der Zeit begreift Leif die Gesetzmäßigkeiten des Internet- Datings. Er trifft auf Silikontitten, landet bei einer Sado-Maso- Braut und gerät sogar an eine Frau, die ihn für Sex bezahlt. Doch auch er muss erkennen, dass Vögeln allein nicht glücklich macht. Ein offenherziger Selbsterfahrungsbericht, der tief in die – gar nicht so einfach gestrickte – Seele eines Mannes blicken lässt.

„Echt, Jungs, wenn ihr jemals meint, euch von der Alten rauswerfen lassen zu müssen, dann nehmt nicht unbedingt Weihnachten. Beschissenes Zeitmanagement. Kein Kumpel, der mit euch saufen geht. Keine Frauen auf der Piste, denen ihr es richtig besorgen könnt. Niemand zum Reden da außer der mitleidigen Verwandtschaft. So schreiben wir den 26. Dezember, neben meinem Computerbildschirm stapeln sich volle Aschenbecher und leere Wodkaflaschen, die Kinder sind bei Oma, und Elke ist nach Heiligabend gleich zu ihrem jungen Lover weitergereist. ›Google ich mal nach ’nem Last-Minute-Urlaub‹, denke ich. Doch die Suchworte ›Single‹ und ›Urlaub‹ bringen rund um Weihnachten keine nennenswerten Resultate, dafür bietet mir der dritte Treffer an: ›Klick – und es ist Liebe!‹ Ganz offenbar eine Flirtbörse. Und das war der Moment, in dem sich Leif Lasse Andersson auf den langen Weg durch die Dating-Wüsten des Internets machte...“